Harte Lebensbedingungen in rauer Natur

Die Landschaft des Königreiches ist von einer betörenden, stillen Schönheit. Öde, karg und arm an Vegetation. Die Formenfülle der bizarren Felsformationen und die tiefen Schluchten zeugen von langer Geschichte.

Die Bevölkerung von ca. 6000 Einwohnern lebt in rund 30 Siedlungen. Der grösste Teil der Dörfer liegen nahe dem Fluss Kali Gandaki Die Bezeichnung für die Landesbewohner des nördlichen Mustangs lautet Lo-pa oder Lo-wa, was so viel bedeutet wie die Leute aus Lo. Ihre Kultur und Religion ist tibetisch geprägt und bei ihrer Sprache handelt es sich um einen tibetischen Dialekt.

Rund um die Siedlungen werden in mühsamer Arbeit Felder angelegt, die vorwiegend mit Getreide und ein wenig Gemüse bepflanzt werden. Bewässert wird, da nur spärlich Regen fällt, durch offene Kanalsysteme, die von Gletscherwasser gespiesen werden. Die Menschen leben äusserst bescheiden. Ohne fliessendes Wasser, ohne Elekrizität, ohne Strassennetz und mit wenig ärztlicher Betreuung.

Wenn im Herbst die Felder abgeerntet sind, wandert fast die ganze Bevölkerung ins Tal, um der Nahrungsknappheit und der Kälte während der Wintermonate zu entfliehen. Die jüngere Generation zieht es in die Grossstädte oder bis nach Indien, um etwas Geld zu verdienen.

Himalaya's Children - Ernte im Königreich Mustang Himalaya's Children - Junge Wirtin auf dem Weg nach Lo-Manthang Himalaya's Children - Typisches Dorf in Upper-Mustang